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Das erste Bestseller-Buch, bekannt aus RTL und Sat1. Bis heute ist das Buch "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt" von Paul Meek eines der beliebtesten Bücher im Bereich Spiritualität und Lebenshilfe. In dem Buch erzählt Paul Meek über seinen Werdegang als Medium und seinen ersten Kontakt mit dem Jenseits. Er behandelt anhand von vielen Beispielen wichtige Themen wie z. B.:

 

  • Reinkarnation und Karma
  • Was passiert beim Tod und Übergang in die geistige Welt?
  • Was überlebt den Tod?
  • Was geschieht mit der Seele bei Fehlgeburt und Abtreibung oder Suizid?
  • Wie gehe ich mit der Trauer, dem Verlust und dem Verlassensein um?

 

Ein faszinierendes Buch mit großartigen Eindrücken in die Welt der Spiritualität. Ein perfekter Ratgeber für Trauernde, um über den schmerzhaften Verlust eines geliebten Menschen hinwegzukommen.

 

Broschierte Ausgabe - Verlag dEERbrands music&media UG

ISBN-Nr.: 978-3-9807865-0-8

 

Maße: 21,00 x 1,80 x 14,70 cm

Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt

Artikelnummer: 4260613421708
15,40 €Preis
  • P A U L  M E E K

    Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt
    Mein Weg zum Medium

     

    Leseauszug Kapitel 21

    "Trauer, Verlust und Verlassensein"

     

    Trauer in Zusammenhang mit einem Todesfall ist ein gesunder Prozess. Es ist vollkommen natürlich für den Zurückgebliebenen, zu weinen und sich verlassen und einsam zu fühlen. Man schaut zurück, erinnert sich an gemeinsame Jahre, empfindet Schuld, entstanden durch Taten, Worte oder auch nur Gedanken. Ebensolche Schuldgefühle können entstehen durch Gefühle, die man unterdrückt oder nicht ausgedrückt hat, aus welchen Gründen auch immer. All das kann sich quälend auf den Trauernden auswirken und braucht seine Zeit, um zu heilen. Für Trauernde muss man Geduld und Verständnis aufbringen, denn um aufzuarbeiten, braucht der eine sechs Monate, der andere zwei Jahre und mehr. Es ist eine Zeit der Neuanpassung an eine veränderte Situation, so wie sich auch unsere Lieben in der anderen Welt an das Neue gewöhnen müssen. Und auch wenn wir begreifen, dass sie weiterleben, so vermissen wir doch ihre menschliche Nähe, ihre körperliche Gegenwart. Im Blick auf die traditionelle Totenverehrung vertrete ich als spirituelles Medium allerdings eine andere Ansicht. Der physische Körper ist die äußere „Hülle” für Geist und Seele, die wir brauchen, um in dieser Welt leben zu können. Er ist Schale oder Uniform, die der Erde wieder zurückgegeben wird, wenn Geist und Seele in das Höhere Leben zurückkehren, von wo sie herkamen – Staub zu Staub und Asche zu Asche! Meiner Meinung nach erweist sich der Trauernde einen besseren Dienst, wenn er zu Hause, wo wir einen großen Teil unseres Lebens verbringen, Blumen an ein Foto des Verstorbenen stellt, anstatt sie auf das Grab zu legen. Ich habe durchaus Verständnis dafür und respektiere, dass viele Menschen an die traditionelle Totenverehrung gebunden sind und am Grab auch Trost finden. Es liegt mir fern, die Gefühle anderer zu verletzen. Ich möchte mit dem Folgenden nur ein wenig zum Nachdenken anregen. Lege ich die Blumen wirklich für den Verstorbenen auf das Grab oder für mich? Tue ich es deshalb, weil das von mir erwartet wird, oder fürchte ich das Gerede anderer, wenn ich nicht jeden Tag oder einmal in der Woche zum Friedhof gehe? Manchmal empfindet man Scheu, einen Trauernden anzusprechen, man vermeidet ein Zusammentreffen, weil man nicht weiß, worüber man sprechen soll. Oder man fürchtet, dass der Betroffene bei der Frage nach seinem Befinden in Tränen ausbricht, oder sich von neuem im Leid, und allem, was er durchgemacht hat, zu verlieren droht. Man fürchtet, auf diese Weise den Trauernden erneut in Kummer und Verzweiflung zu stürzen. Es gibt Menschen, die in solchen Situationen lieber allein sein möchten, aber das gilt beiweitem nicht für jeden. Viele fühlen sich sogar eher allein gelassen und isoliert und wären froh und dankbar für etwas liebevolle Anteilnahme. Für viele Menschen ist es sogar notwendig, über ihre Trauer zu sprechen, um auf diese Weise ihrem Schmerz Ausdruck zu verleihen. Zu allen Zeiten außerordentlich wichtig und besonders hilfreich im Leid ist das Gebet. Es beruhigt, darum bitten zu können, dass der geliebte Verstorbene in der Geistigen Welt Frieden finden möge und glücklich werde. Gebete werden in der anderen Welt in Form von Licht empfangen, so wie ein Sonnenstrahl an einem hellen Tag durch das Fenster fällt. Noch über die bestehende Helligkeit hinaus, scheinen sie dort für einen Augenblick als ein noch viel intensiverer Lichtstrahl. Gebete werden auch telepathisch empfangen sogar häufig während eines Sittings. Ich empfange oft den Dank von einem Verstorbenen für die Gebete des Hinterbliebenen. Das Gebet kann aber auch zu einer großen Trost- und Kraftquelle für den Zurückgebliebenen werden. In der anderen Welt sind Höhere Wesenheiten, Schutzengel und andere spirituelle Helfer bereit, Trost und Hilfe zu geben, wenn wir uns ihnen öffnen und erlauben, sich uns zu nähern. Und da sind auch viele Angehörige und Freunde, die seit langer Zeit nicht mehr unter uns weilen und den Weg ihrer geistigen Entwicklung drüben weiter gegangen sind. Sie sehen unsere Trauer und senden liebevolle Gedanken, um uns zu trösten und aufzurichten. Derartige Gedanken könnte man auch als Gebet bezeichnen. Leider bleiben diese Hilfen meistens unbemerkt. Doch auch wenn sie von den Betroffenen nicht wahrgenommen werden, weil Depressionen und Trauer den Zugang dazu versperren, bleiben sie doch nicht ohne Wirkung. Auch die Zeit heilt, und, wie schon gesagt, wir müssen im Leid Geduld mit uns selbst haben und Geduld mit Trauernden, mit denen wir in Berührung kommen. Der Tod ist Teil des Lebens, und wir alle müssen in unserem Erdenleben durch Schmerz und Kummer gehen und versuchen, einen Sinn darin zu sehen und ihn zu verstehen. Ist die Zeit der Trauer vorüber, müssen wir zum normalen Leben zurückkehren. Das aber ist für viele Menschen ein schwerer Schritt. Wie oft höre ich Fragen wie: „Störe ich das Fortschreiten meines Sohnes (oder Partners) in der Geistigen Welt, weil ich in Gedanken jeden Tag mit ihm spreche? Ich brauche diesen Kontakt mit ihm! Wäre es besser, ich würde ihn loslassen und versuchen, allein mit meinem Leben fertig zu werden?” Hierzu gehören auch die Menschen, die den Kontakt mit Hilfe eines Mediums suchen und unter Umständen von einem zum anderen laufen, um so schnell als möglich in Verbindung mit dem betreffenden Toten zu kommen. Das ist verständlich, weil es sich oft um eine sehr enge Liebesbeziehung handelt, zum Kind, Partner oder auch zu den Eltern. Vor allem aber muss ich noch einmal darauf hinweisen, dass es einem Medium nicht möglich ist, von sich aus Kontakt mit einem sogenannten Toten aufzunehmen. Wie schon früher erwähnt, muss der Verstorbene selbst diesen Wunsch haben, denn nur wenn er den Kontakt anstrebt, wird ein solcher zustande kommen, und deshalb ist es keine Störung. (...)